„Mein Poesie-Buch“

 

Sprüche und Gedichte fürs Leben

 

 

 

 

Carl Friedrich Bautsch

 

©

 

Die großen Dichter haben uns mit ihren Gedichten, Balladen und Sprüchen oft den richtigen Weg im Leben gezeigt. Wir mussten in der Schule viel auswendig lernen. Es hat keinen von uns geschadet, uns aber geholfen. Die Zeit hat sich geändert. „Poesie“ wird heute oft belächelt.

Ich habe Gedichte und Sprüche in „Plattdeutsch“ geschrieben. Möchte diese nun, weil „Platt“ kaum noch gelesen wird in „Hochdeutsch“ aufschreiben. Plattdeutsch wirken sie zwar besser. Vielleicht geben sie Anregungen oder bringen Freude.

 

Gr. Hesebeck, Januar 2012 Carl Friedrich Bautsch

 

 


 

 

Motto:

 

Positiv denken,

sich selbst eine Zukunft geben,

anderen Freude schenken,

ist Balsam fürs Leben

 

 

 

 

Freude

 

Sich freuen und ruhig bleiben,

fröhlich und mutig vorwärts streben,

kann kein Arzt verschreiben,

ist der rechte Weg im Leben.

 

Echte Freude, das ist auch gewiss,

kann nur der gewinnen,

wer mit sich selbst zufrieden ist,

echte Freude, kommt von innen.

 

Wer keinen Spaß versteht mehr,

für Humor hat keinen Sinn,

der hat es im Leben schwer,

lebt traurig vor sich hin.

 

Du selber entscheidest ganz allein,

über weinen oder lachen,

oder bildest du dir ein

andere sollen für dich das machen

 

Nur wer sich eigene Freude schafft,

für sich selber, ganz im Stillen,

schafft Gesundheit sich und Kraft,

braucht keinen Arzt und keine Pillen.

 

Lach und freu' dich in der schönen Welt,

erfüll in Ruhe deine Pflichten

dafür brauchst du kein Geld,

und keine Steuern zu entrichten.

        

Lebensgestaltung

 

Oh Mensch , sei gescheit,

was kümmert dich das Morgen,

leben müsst du heut,

vergesst all deine Sorgen.

 

Vorbei ist, was gewesen ist.

den Mut musst du behalten.

was kommen wird, das weißt du nicht,

den Augenblick musst du gestalten.

 

Nach vorne hin immer streben,

doch auch einmal ausruh’n,

schaff Freude dir  im Leben,

musst anderen mal was Gutes tun.

 

Bewahr  als Schatz  dir allezeit,

und sieht es aus auch trübe,

die Hoffnung und Zufriedenheit,

einen festen Glauben und die Liebe.

 

Vertreibe die Angst und Scheu,

bleib bei der Wahrheit du,

gestalt bewusst das Leben neu,

ich wünsch dir Glück und Freud’ dazu.

 

Nur, wer nach all der Müh und Kraft,

nach all dem vielen Streben,

sich täglich neue Freude schafft,

versteht richtig zu leben.

                                           

Glaubensbekenntnis

von Prälat v. Wessenburg 1796

(mündlich vorgetragen, danach aufgeschrieben, C. Fr. Bautsch)                               

 

Ich glaube, dass die schöne Welt regiert,

ein hoher, weiser, nie begriffner Geist!

Ich glaube, das Anbetung ihm gebührt,

doch weiß nicht, wie man ihn würdig preist.

Nicht glaub ich, dass der Dogmen blinder Glaube,                  

dem Höchsten würdige Verehrung sei,

er bildet uns ja, das Geschöpf im Staube,

von Irrtum nicht, und nicht von Fehlern frei.        

Glaub nicht, das vor dem Gott der Welten, 

des Budda’s und des Korans,

Bekenner mehr als Christen gelten,

verschieden zwar, doch alle beten  an.

Ich glaube nicht, wenn wir vom Irrtum hören,

der Christenglaube mache nur allein,

uns selig, wenn die Finsterlinge lehren.

verdammt muss jeder Andersdenker sein.

Das hat der Weise der einst seine Lehre,

mit seinem Tod besiegelt, nie gelehrt,

das hat fürwahr, dem Heiligen sei Ehre,

keine Jünger je aus seinem Mund gehört.

Er lehrte Schonung, Sanftmut, Duldung üben,

Verfolgung war seiner hohen Lehre fern.

Er lehrte ohn‘ Unterschied die Menschen alle lieben,

verzieh den Schwachen und dem Feinde gern.

Ich glaube an des Geistes Auferstehn,                  

wenn uns dereinst das matte Auge bricht,

geläutert wir uns droben wieder sehn.

Ich glaub und hoff es, doch ich weiß es nicht.

Dort glaub ich, werd ich die Sehnsucht stillen,

die hier das Herz oft foltert und verzehrt.

Die Wahrheit, glaub ich, wird sich dort erfüllen,

dem Geiste klar, die hier ein Schleier verwehrt.

Ich glaub, das für dieses Erdenleben,

glaub’s zuversichtlich, trotz der Deutlerzukunft,

zwei Dinge mir der Herr hat gegeben,

ein fröhliches Herz, das andere Vernunft.

Das Letztere lehrt mich prüfen und entscheiden,

was ich für Recht und Pflicht erkennen soll.

Laut schlägt das erste bei des Bruders Freuden,

nicht minder wenn er leidet, warm und voll.

So will ich denn mit Eifer üben,

was ich als Wahrheit und als Recht erkannt.

Will brüderlich die Menschen alle lieben,

in der weiten Welt, erst recht im Vaterland.

Ihr Leid zu mindern und ihr Wohl zu mehren,

sei jeder Zeit mein herrlicher Beruf,

durch meine Taten, glaub ich würdig zu verehren,

den hohen Geist, der mich und sie erschuf.

Und tret ich müde, einst von dieser Erden,

hin vor des Weltenschöpfers Angesicht,

so wird er meine Taten alle werten,

doch meinen Glauben, nein, das glaub ich nicht.

 

 

Ein wenig bekanntes Gedicht, zum Nachdenken. Enthält es nicht viel Wahrheit, wenn man an die vielen verschiedenen

Glaubensrichtungen denkt? Erinnert an „Nathan den Weisen.“

„Die Ringparabel?“

 

 

 

 
               Ziele

 

Wer sich selbst kein Ziel setzt,

planlos durchs Leben hetzt,

sich selbst im Weg steht gar,

kommt nie im Leben klar.

 

Dem Leben ein Ziel  geben,

mutig nach vorn hin streben,

nutzen den Augenblick

bringt Freude und Glück.

 

Sich erreichbare Ziele setzten,

nicht jagen und hetzen,

den Augenblick gestalten

und Ruhe und Humor behalten

 

Die Zehn Gebote in einem Spruch

 

Auf dieser Welt verdient das Leben nur,

wer Ehrfurcht hat vor Gott,

dem Menschen und der Natur.      

 

Hausspruch in Gr. Hesebeck

 

Aller Ursprung kommt aus Gottes Hand,

darum sag ihm vom Herzen Dank

 

              

               Angst

 

Hab' keine Angst, hab' keine Sorgen,

das bringt doch gar nichts ein,

verschiebe nichts auf morgen.

was sein muss, das muss sein,

 

Den Augenblick musst du anhalten,

nur den kannst  du bestimmen,

den kannst alleine du gestalten,

nur so kannst du gewinnen.

 

 

Das musst du auch erkennen,

vor deiner Angst, fällt es auch schwer,

kannst du nicht wegrennen,

sie läuft dir immer hinterher.

 

Arbeiten und fröhlich sein,

nach vorne streben, ruhig bleiben,

das ist des Lebens Sonnenschein,

das wird die Angst vertreiben.

 

Wenn man sich selbst Freude schafft,

wird auch die Angst verschwinden,

Freude bringt Gesundheit dir und Kraft,

so wirst du Ruhe finden.

 

Du lebst nur einmal auf der Erd',

sei zufrieden und bescheiden,

alles grübeln ist bestimmt nichts wert,

nur so kannst du die Angst vertreiben.

 

     

 

 

     Licht und Schatten

 

Gibt Licht und Schatten in der Welt,

doch des Lebens Sonnenschein,

ist nicht Reichtum und nicht Geld,

ist arbeiten und fröhlich sein.

 

Geh froh der Sonn‘ entgegen,

dann bleibt der Schatten hinter dir zurück,

bedenk das Wichtigste im Leben,

ist immer nur der Augenblick.

 

Nur den kannst gestaltend du bestimmen,

alles andere war, oder wird erst sein,

nur so kannst du gewinnen,

egal ob Licht, Schatten oder Sonnenschein.

                                                                     

                              

 

                  

 

         Hoffnung

 

Wer nicht nutzt den Augenblick,

nicht mehr hofft, immer ist am klagen,

kommt nie vorwärts, bleibt zurück,

dessen Zukunft ist schon begraben       

 

 

                             Zeit

 

Gar Wichtig im Leben ist die Zeit,

weil sie so schnell vergeht,

darum nutze sie gescheit,

denn oft heißt es, „zu spät!“       

 

 

 

 

Es ist später als wie man denkt

 

Jeder Tag in deinem Leben,

gibt es nur einmal in der Welt.

Zeit so ist das nun mal eben

kann’st nicht kaufen für dein Geld

 

Die Zeit läuft, bleibt niemals steh’n

jede Stunde, seit du bist geboren,

die du nicht nutzt, wird vergeh’n,

Ist für immer gleich verloren.

 

Was heute ist, ist bald morgen,

schneller als man denken kann,

Zeit kann man sich nicht borgen,

nicht für sich und nicht für jedermann.

 

Ob man arm ist oder reich,

kommt die letzte Stund‘,

dann sind alle Menschen gleich,

ob du alt bist oder jung.

 

 

 

Leb‘ bewusst, lass die Zeit nicht laufen,

pack den Augenblick an gleich heut‘,

alles kannst fast dir Kaufen,

nicht  aber Glück und nicht die Zeit

 

Nutz die Zeit, in deinem Leben,

die dir noch ist geschenkt,

Immer mutig nach vorn hin streben,

es ist später als wie man denkt.

                                                    

 Gedicht umgeschrieben und verändert/            

 

 

 

                   Keine Zeit

 

Gar wichtig im Leben ist die Zeit,

weil sie ja niemals stille steht,

zu schaffen sei du stets bereit,

sonst manches oft verloren geht.

 

Ich wünsch dir Zeit, was zu beginnen,

Zeit, um etwas Neues mal zu wagen,

auch zum Ruhen und Besinnen,

Zeit, eine schwere Last zu tragen.

 

Viel Zeit um richtig nachzudenken,

nicht nur zu hasten und zu eilen,

Zeit auch zum Verschenken,

und auch mal zum Verweilen.       

 

Nicht nur nach der Uhr hinschauen,

darfst nicht nur die Zeit vertreiben,

nutz sie, um etwas  aufzubauen,

doch muss Zeit für dich auch bleiben.

 

Ich wünsch dir mal eine stille Stund'

keine Zeit, zu streiten und zu zanken,

zum Hasten hast du keinen Grund,

dafür mehr Zeit um mal zu danken.

 

 

 

 

Auch wenn sie rennt, nimm dir die Zeit,

für den Nächsten und zum Vergeben.

Ich wünsch dir Ruhe und Zufriedenheit.

Nutz aus die Zeit, dann lässt sich's  leben.

 

                                            

 

Weise im Alter ist man........

 

Wenn man ja zum Alter sagt,

auch mal etwas Neues wagt,

nicht immer nur jung will sein

auch im Alter sich mal freu’n.

 

Wenn man zuhören kann still,

nicht alles besser wissen will,

hilft dann und wann,

wo man noch helfen kann.

 

Wenn man Einsamkeit erträgt,

gut gemeinte Hilfe nicht ausschlägt,

auch wenn es fällt nicht leicht,

die Hand zur Versöhnung reicht.

 

Wenn man dem Augenblick vertraut,

hoffnungsvoll in die Zukunft schaut,

nicht alles in Frage stellt,

und Ruhe und Humor behält.                

 

 
 
           So ist es

 

Bilde  dir nichts ein,

sei fleißig in jedem Falle.

klug musst du sein,

schlau sind sie doch alle.

 

Musst auch mal Zeit dir gönnen,

mal schaffen, mal ruh’n,

gibt nur einen Weg, für das Können

man muss dafür was tun.

                                              

              Armut

 

Arm sein du weißt nicht wie das ist?

Weil du alles hast und zufrieden bist?

 

Stell dir vor, du hast keine Wohnung mehr,

nur eine Bretterbude, kahl und leer,

kein Auto, Fernseher, oder Radio,

kein Sessel, kein Bett, kein Klo,

schlafen musst du auf der Erd,

zum Kochen fehlt der Elektroherd.

Wasserleitung gibt es nicht,

kein Kühlschrank, kein Strom, kein Licht,

bist du krank, es kommt kein Arzt zu dir,

du stehst in Lumpen vor der Tür,

was andere werfen in den Müll hinein,

wird für dich noch wertvoll sein,

nach Nahrung musst du betteln gehen,

dann wirst du bald verstehen,

du bist arm wie Millionen auf der Welt,

du hast nichts, keinen Pfennig Geld,

weißt was Armut ist in all den Ländern,

wirst vielleicht deine Meinung ändern,

kannst du dann noch die Reichen lieben,    

die das Leben genießen in vollen Zügen,

nein, du kannst es gar nicht fassen,

wirst alle die reichen Leute hassen,

über sie und die Gesetze fluchen,

und dir selbst einen Ausweg suchen,

über Kirchen, und Behörden klagen,

nur bedenk, du hast ja nichts zu sagen!

 

                                                                                                

 

       

 Dein Leben

               

Alles kommt aus Gottes Hand,

auch du, und auch dein Leben,

'drum sag ich ihn von Herzen Dank,

und bitt  um seinen Segen.                           

 

Nicht alles geht im Leben glatt,

der Mensch kann  bestehen nur,

wenn er auch  Ehrfurcht hat,

vor Gott, dem Nächsten und der Natur.

 

Glaube an das Licht der Welt,

die Vergebung deiner Sünden.

Hoffe, auch wenn es schwer fällt,

die Ruhe in dir selbst zu finden.

 

Das  Leben ist ein kommen und ein gehn,

auf unserer Erd, hat jeder seine Frist.

Glaube an des Geistes Auferstehn,

wenn hier die Uhr mal abgelaufen ist..

 

Hoff, wenn du dereinst von dieser Erden,

komm’st vor des Weltenschöpfers Angesicht,

er möge deine Taten gnädiglicht bewerten,

hoff darauf, das gibt dir Zuversicht!

                                                                                                  

 

Hausspruch

 

Auf Gott vertrauen,

dankbar rückwärts,

mutig vorwärts schauen,

den Augenblick gestalten

und Ruhe und Humor behalten.

 

Trauerspruch

 

Ein Leben ging zu Ende,

wir falten dankbar unsere Hände,

es heißt für immer scheiden,

nur die Erinnerung wird bleiben.

 

 Am Morgen

 

Klag du nicht schon am Morgen,

du hast ja noch den ganzen Tag,

zu schaffen uns zu sorgen,

für Leute die man mag.

 

 

Wer fröhlich ist, und sich freut,

nach vorn hin, ist am streben,

keine Mühe, u. schwere Arbeit scheut,

versteht richtig zu leben.

 

Pack an den Tag zu früher Stund.

bleib ruhig, habe frohen Mut,

das hilft, das macht gesund,

so wird der Tag auch gut.

 

   Geld und Macht

 

Proleten und Moneten,

Kapital, das Gold und Geld,

Korruption, Hinterlist und Raketen

beherrschen diese Welt.

 

Paragraphen und Bürokraten

machen alles kompliziert.

Die Macht der Banken und Advokaten

heute diese Welt oft  mit  regiert.

 

Ach wenn uns doch bliebe.,

mehr Hoffnung und Zufriedenheit,

Ein wenig mehr Nächstenliebe,

mehr Ehrfurcht und auch Dankbarkeit.

 

O. Mensch, wenn du musst gehn,

von dieser schönen Erd',

wirst vor dem Herrgott stehn,

ist alle Macht und Geld nichts wert.

 

              Politiker

 

Für Politiker sind Schulden keine Qualen,

brauchen es ja nicht selbst bezahlen,

für sie sind Beschlüsse nicht schwer

Bürger haben bald kein Geld mehr.

 

Bürger haften für Schulden vor’m Gericht,

warum Politiker und Bürokraten nicht!

Müssten die für alles gerade stehen,

es würde uns allen besser gehen.   

 

 

             Nicht....

 

Nicht zögern und zagen,

selbst mal was wagen.

Nicht hasten und eilen,

auch mal verweilen.

 

Nicht streiten und zanken,

anderen mal danken.

Nicht Mammon und Geld,

dein Wirken bestimmt die Welt.

 

Nicht lügen und übertreiben,

bei der Wahrheit bleiben.

Nicht die Zukunft scheuen,

mal lachen und sich freuen.

 

Nicht Verdacht gegen andere erheben,

auch mal schweigen und vergeben.

Nicht immer widersprechen,

keine Freundschaften brechen.

 

Nicht auf andere sich verlassen,

selber anpacken und anfassen.

Nicht rückwärts schauen,

sondern auf die Zukunft  bauen.

 

Nicht alles, nur den Augenblick gestalten,

und Ruhe und Humor behalten.

Nicht andere bestimmen dein Leben,

nur dein Können und Gottes Segen.

 

Lebensweisheiten

 

Arbeit und fröhlich sein,

nimm als Medizin du ein,

Wahrheit und Licht,

bringt dir Zuversicht.

          -----

Gönn‘ dir mal eine stille Stund‘,

keine Zeit, zu streiten und zu zanken,

zu jagen hast du oft keinen Grund,

dafür viel Zeit um mal zu danken

          -----

Man muss als Optimist,

nach vorne streben,

wer nicht mehr neugierig ist,

hat aufgehört zu leben.

         ---------

Nimmt manches dir mal die Ruh,

du musst nur immer hoffen,

eine Tür ist nun erst zu

und tausend sind noch offen.

            ---------

Wie arm ist doch der Mensch ‚dran,

der nicht vergeben kann,

ärgert sich oft hinterher,

macht sich selbst das Leben schwer

             -----

Verlang du nicht, das alles geht zur Zeit,

was man sich wünscht mal eben,

ein wenig mehr Zufriedenheit,

dann lässt’ sich’s besser leben.

            

 

Tanze nicht durchs ernste Leben,

geh mit ruhig festem Schritt,

nutz aus bei all deinem Streben,

so gut du kannst den Augenblick.

           ----

Lasst uns Brücken bauen,

nicht nur in Worten und Gedanken,

fest auf die Zukunft vertrauen,

Brücken sind besser als Schranken.

          -----

Wer nicht nutzt den Augenblick,        

nicht mehr hofft, immer ist am klagen,

sich ärgert und nur schaut zurück,

dessen Zukunft ist schon begraben

                 -------

Bring da wo du bist,

Licht und Freude in die Welt,

denn wo Freude ist,

ist es nicht dunkel, das nur zählt.

 

 

 

 

Der rechte Mann

 

Wer Wahrheit mag, nicht immer lügt,

den Freund und Kumpel nicht betrügt,

wer keinem Lump die Stiefel putzt,

nicht das eigene Nest beschmutzt,

wer fest zu seiner Heimat steht,

egal woher der Wind auch weht,

wer keine schwere Arbeit scheut,

feiern kann, sich auch mal freut,

frei gleich seine Meinung sagt,

nicht immer jammert nur und klagt,

wenn nötig auch mal schweigen kann,

der ist für uns der rechte Mann.                 

 

                              Erinnerungen

 

Erinnerungen, sind wie Blumen auf der Wiese,

sie ziehen uns in den Bann,

sind die einzigsten Paradiese,

aus dem man uns nicht vertreiben kann.

 

Sie, sind Bilder aus der Zeit

Erfahrungen, Momente aus dem Leben,

Gedanken, Erlebnisse, der Vergangenheit

kein Verbot kann sie uns nehmen.

 

Es ist ein Fenster das immer offen ist,

keiner kann es verschließen,

egal wo du bist,

kannst du die Erinnerungen genießen.

 

Sie werden uns im Leben bleiben,

sind Bausteine die Zukunft gestalten,

keine Macht kann Erinnerungen vertreiben,

für immer wird man sie behalten,

 

Die Zeit wird weiter rennen,

man darf nicht rasten und ruh’n,

gibt nur einen Weg fürs Können,

man muss dafür was tun.

 

 

Nach vorne streben, nicht zurück,

zum Jammern hast du oft keinen Grund,

nutzt aus so gut ihr könnt, den Augenblick,

bewahrt euch die Erinnerung.

 

 

 

                Ein wenig mehr…..

 

Ein wenig mehr Frieden,

und weniger Streit,

dann lässt sich’s leben,

in unserer Zeit.

 

Ein wenig mehr Freude sich gönnen,

sich nicht ärgern gleich,

nicht nur jagen und rennen,

das macht uns reich.

 

Ein wenig mehr wagen,

nicht nur zögern und jammern,

nicht grübeln und klagen,

mal helfen den anderen.

 

Ein wenig mehr Wahrheit,

anderen mehr vertrauen,

das bringt mehr Klarheit,

darauf muss man bauen.

 

Ein wenig mehr „wir,“

weniger „ich,“ sei dein Ziel,

das rate ich dir,

es bringt dir viel.

 

Ein wenig nach vorne streben,

immer vorwärts, nie zurück,

sich selbst eine Zukunft geben,

das alleine bringt dir Glück.

 

Glaube an das Licht der Welt,

die Vergebung deiner Sünden.

Hoffe, auch wenn es schwer fällt,

die Ruhe in dir selbst zufinden.

 

 

 Mein kleiner Teddybär

      

Als Kind hatte ich ein Teddybär.

der beste Freund, den ich je traf.

Lag im Bett bei mir, kreuz und quer,   

ohne ihn bekam ich keinen Schlaf.

 

Tat mir mal weh mein Bauch,

vom Aug' die Tränen rannen,

hatte Teddy Bauchweh auch,

wir heulten alle beid' zusammen.

 

Hatt's mal gedonnert, geblitzt,          

sind wir davon aufgewacht,              

ist Teddy mit unter die Decke geflitzt

und hat er mir Trost gebracht.

 

Tat alles weh, der Kopf war schwer,

war ich mal krank und bleich,

dann hat mein kleiner Teddybär,

geholfen mir sogleich.

 

War mir mal angst und bang,

konnt ich kein Aug' zumachen,

kroch ich dicht an Teddy ran,

wir konnten wieder lachen.

 

Er hat es getragen mit Geduld,

hat niemals etwas gesagt,

nahm auf sich jede Schuld,

und hat sich nie beklagt.

 

 

 

Nun bin ich groß geworden

und wünschte mir so sehr,    

für alle meine Sorgen,

zurück den kleinen Teddybär.

 

Alles würd’ ich ihn sagen,

er könnte Rat mir gebeben,

ich würd’ ihn alles fragen,

könnt mit ihn über alles reden.

 

Hätt ich noch den Teddybär,

einer wollt ihn mir wegnehmen,

nicht für tausend Euro gäbe ich ihn her,

ich brauch’ ihn jetzt für's Leben.          

 

 

Danken,  Beamte und Politiker

 

Beamte, Politiker in unserm Land,

die nicht nur nach Gesetze gehen,

selbst handeln noch mit Verstand,

denen sag ich ein „Dankeschön.“

 

Alle, die Paragraphen nehmen „zu“ genau,

recht haben wollen, gerne streiten,

meinen nur sie allein wären schlau,

dank ich nicht, die mag ich nicht leiden.

 

Wer meint, er wäre der Klügste allein,

nicht auf des Volkes Meinung acht,

da lass ich das Danken sein,

den sag ich: „Gute Nacht!“

 

 

             Alt werden ??

 

Sag mal wie war der Name noch,

ich müsst es ja wissen doch,

kann da nicht auf kommen,

alles ist wie weggenommen.

Früher war ich doch schlau,

weiß von früher alles genau.

Was soll man davon halten?

Hört man schon zu den Alten?

 

Will ich aus dem Schrank holen was,

frag ich mich: „Wie kommt denn das?“

„Was woll’ts du bloß holen?“

Fragst du ganz verstohlen,

eben wusstest du es doch gar,

„Ist denn mein Kopf noch klar??“

Was soll man davon halten?

Hört man schon zu den Alten?

 

Muss ich aus dem Haus gehen,

bleib ich draußen wieder stehen

und frag ganz verdrossen:

„Hast die Tür abgeschlossen?“

Geh noch einmal denn Retour,

nein, wie kommt das nur?

Was soll man davon halten?

Hört man schon zu den Alten?

 

Sitzt du mal am Frühstückstisch,

der Morgenkaffee riecht ganz frisch,

fängst langsam an zu essen,

hast deine 3. Zähne vergessen.

Die liegen noch ich wett,

im' Glas auf'n Nachttisch am Bett.

Was soll man davon halten?

 Hört man schon zu den Alten?

 

Manchmal bist du aufgeregt,

fragst: „Wo hast du die Brille hingelegt?“

Du findest nicht das Versteck,

deine Brille, die ist weg.

Dabei sitzt auf der Nase im Gesicht,

ja man bloß, du weißt das nicht.

Was soll man davon halten?

Hört man schon zu den Alten?

 

Fährst du mal weg paar Tage,

ist das eine große Frage,

Wertsachen zu verstecken, verschließen,

um in Ruhe den Urlaub zu genießen.

Kommst du zurück, bist’ von Sinnen,

kann’st nichts wiederfinden.

Was soll man davon halten?

Hört man schon zu den Alten?

 

 

Regnet's mal in Massen,

fragst: „Wo hast’ den Schirm gelassen,

kannst nicht nach draußen gehen,

irgendwo muss der Schirm stehen?“

Braucht's du’n nicht beim Sonnenschein,

dann fällt dir das wieder ein.

Was soll man davon halten?

Hört man schon zu den Alten?

 

Willst jemand mal gratulieren,

willst mit ihm mal telefonieren,

hast du dir das vorgenommen,

bist den Tag nicht dazu gekommen.

Paar Tage später fällt dir das ein.

Nun noch anrufen, geht nicht, nein.

Was soll man davon halten?

Hört man schon zu den Alten?

 

Fährst zur Stadt zum Einkaufen,  

könntest du deine Haare raufen,

hast alles auf dem Zettel geschrieben,

ja, wo ist der nur geblieben?

Du fährst einfach noch mal los,

holst den Zettel, ja wie kommt das bloß?

Was soll man davon halten?

Hört man schon zu den Alten?

 

Zum Frühstück nimmst du drei Tabletten,

die sollen dein Gedächtnis retten.

Plötzlich bist du an  fragen,

sind die Dinger schon im Magen?

Gesund werden ist dein Ziel,

zweimal nehmen, das wird zuviel.

Was soll man davon halten?

Hört man schon zu den Alten?

 

Alt werden, ist kein Leiden!      

Man kann nicht ewig jung bleiben.

Hab’ keine Angst, und sei kein Tor,

bleib stets ruhig, behalt Humor,

schaff dir Freude, bleib in Schwung,

denk positiv, sei zufrieden, leb gesund.

Nutz den Augenblick, hoff auf Gottes Segen.

dann lässt es sich auch im Alter leben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freu dich (Melodie Freude schöner Götterfunke)

 Vom Liederzettel ohne  Autor Angabe abgeschrieben und verändert C. Fr. Bautsch)                                                       

 

Freu’ dich über jede Stunde,

die du lebst auf dieser Welt.

Freu’ dich das die Sonne aufgeht,

und auch, das der Regen fällt.

Du kannst atmen, du kannst fühlen,

du kannst deine Wege gehen.

Freu’ dich dass dich andre brauchen

und dir noch zur Seite stehn.

 

Freu’ dich über jeden Morgen,

dass ein neuer Tag beginnt.

Freu’ dich in den Frühlingstagen

und am kalten Winterwind.

Du kannst hoffen, du kannst glauben,

du  kannst so viel Schönes sehn.

Freu’ dich wenn die dunklen Wolken

Irgendwann vorüber gehen.

 

Freu’ dich an jedem Abend,

dass du ein Zuhause hast.

Freu’ dich an schönen Stunden,

und vergiss die laute Hast.

Du kannst lieben, du  kannst träumen,

dich mit anderen gut verste’hn.

Freu’ dich über jede Stunde,

denn das Leben ist so schön.

 

 

 

 

Freu’ dich über jede Stunde,

die wir hier zusammen sind.

Freu’ dich über jedes lächeln,

das der Alltag hält bereit.

Du kannst lachen, du kannst singen,

du kannst mit uns fröhlich sein,

Mögest du recht lange leben,

dankbar dich des Lebens freun’.

 

Aus einem alten Rezeptbuch

 

In einem alten Rezeptbuch aus der Zeit um 1830

Das meine Vorfahren aufgeschrieben haben, ist neben vielen Rezepten, für Mensch und Tier, ein Gedicht „Balsam des Lebens“ aufgezeichnet.

Es ist ein Gedicht also aus der Biedermeierzeit.

  

 

 

 

Balsam des Lebens

 

           Nehmet Fleisch und Bein vom Allerfeinsten

           Etwa hundert Pfund und acht,

           Lilien nehmt und Rosenpracht,

           Von dem lachendsten und reinsten!

           Nehmt auch Witz und Geist recht viel,

           Augen die nicht lassen kühl,

           Und ein Herz voll Zartgefühl!

           Mengt, durchglüht von Liebesflammen

           Dieses alles wohl zusammen!

           Reicht es dar, und schreibt darauf:

                   „Balsam für den Lebenslauf.“            

            

 

Gedanken zum Jahrtausendwechsel (Dezember 1999)

 

Seit es Menschen gibt, haben sie sich wohl immer Gedanken gemacht über die Entstehung dieser Welt und über die Zeit. Sie hatten ihre Kulturen, ihre Götter. Die Wissenschaft hat viel erforscht. Wir können heute den Regenbogen erklären, der ja mal ein Gotteszeichen war. Wer aber weiß, wie unendlich das Weltall ist, wer erklärt wie unsere Gedanken entstehen? Gene lassen sich manipulieren, neue Krankheiten entstehen. Wir können Atome sichtbar machen und Raketen ins Weltall schicken. Unser Leben hier soll mal aus Stickstoffmolekülen entstanden sein.

Einer aber muss da gewesen sein, der das erst Molekül oder das erste Atom geschaffen haben. Ohne nichts kann ja auch nichts entstehen!

Die Menschen haben sich durch ihre Sprache verständigen können. Gemeinschaften und Kulturen sind entstanden und haben ihre Vorstellung von Gott oder den Göttern gehabt. Mündlich konnte man dieses weitergeben. Durch weglassen oder hinzufügen ist viel verändert worden.

Erst mit der  Erfindung der Keilschrift und der Hyroglyphen konnte alles für die Zukunft festgehalten werden. Aus dieser Schriften hat sich unser Alphabet mit seinen 26 Buchstaben entwickelt. Heute können wir mit diesen 26 Buchstaben alles und in jeder Sprache festhalten.

Nach unseren Glauben hat Moses die zehn Gebote, die Jahrtausende die einzigen Gesetze waren, am Berg von Sinai in Stein eingemeißelt.  Ich habe mal versucht dieses in einen Spruch auszudrücken: Auf dieser Welt verdient das Leben nur, wer Ehrfurcht hat, vor Gott, dem Menschen und der Natur.“

Die Zehn Gebote kannten keine Vergebung.

Vor nun mehr 2000 Jahren ist uns mit Christus die „Frohe Botschaft“ überbracht, die  Vergebung verkündete und das Frieden sein sollte auf dieser Erde. Unser Kalender hat dies zum Anlass genommen und damit seinen Anfang gesetzt.

Ohne Vergebung können die Menschen sicherlich nicht leben heute. Darum sind wir Christen

Wenn wir nun an der Jahreswende stehen, müssen wir erkennen, dass des Glaubens wegen viele Kriege geführt wurden und Kulturen sich gegenseitig bekämpft haben. Gemeinschaften haben nach diesen zehn Geboten (und Vergebung) leben können.

Heute schaffen dies, in Deutschland, Gesetze und Verordnungen mit über 220000 Paragraphen kaum. Neue Sekten entstehen, andere Religionen drängen nach vorne, viele Menschen leben ohne sich zu einen Glauben zu bekennen. Unsere abendländische Kultur aber, ist eng mit dem Christentum verwurzelt.

Die Jahrtausendwende mag uns zu denken geben, dass Gemeinschaften und Kulturen ohne die Vergebung sicherlich nicht leben können.

Kriege entstehen nur durch die Macht einzelner Menschen, die sich selbst beweisen wollen und Menschen die dieses zulassen.

Die Menschheit hat sich in der Zeit von Christi Geburt bis zu Karl dem Grossen, also in 800 Jahren,  um  50 Millionen vermehrt, heute dauert dieses nur 8 Monate. Nur wenn wir alle in Frieden und Vergebung miteinander leben, den einzelnen Menschen im Mittelpunkt stellen und uns  nicht der Macht des Kapitales beugen, werden wir das nächste Jahrtausend bestehen können.

                      

 

 

               Lebensmotto            

                

                Egal ob Glück oder Leid

                man darf nicht rasten und ruh’n

                für’s Können sei stets bereit,

                dafür etwas zu tun!

               

                So ist nun mal das Leben;

                 dazu bist du geboren,

                 man muss nach vorne streben,

                 wer aufgibt ist verloren.

 

                 Positiv denken,

                 sich selbst eine Zukunft geben,

                 anderen Freude schenken,

                 ist Balsam fürs Leben

              

                Das Leben  ist oft gar schwer,

                 was sein muss, das muss sein,

                wissen möchte ich gern mehr,

                die Weißheit liegt bei Gott allein

 

 

                  Mein Alterswunsch

 

           Möge Gott mir im Alter schenken,

           Augen, die noch können seh’n,

           einen klaren Kopf zum denken,

           Beine, allein zum Klo zu geh’n.

 

                                                                                            C. Fr. Bautsch

             

 

 

 

 

 

 

 

Plattdeutsche Gedichte zum Jahresablauf in auf „Hochdeutsch“

 

 

Neujahrgedanken

 

Das alte Jahr vergangen ist,

das neue vor uns steht

und jeder gern nun wüsst,

wie's im neuen Jahr weitergeht.

 

Was gewesen ist, das ist vorbei,

man muss es dabei lassen,

im Leben muss man immer neu,         

den Augenblick anfassen.

 

Nur, wer sich im Leben freut,

sich nicht sorgt um das Morgen,

kämpft und keine Mühe scheut,

vertreibt auch seine Sorgen.

 

Nach vorne musst du streben

und fällt es noch so schwer,

schaff Freunde dir im Leben,

das bringt dir meistens mehr.

 

Nutz aus so gut du kannst die Zeit,

denn sie ist wirklich rar,

wünsch Ruhe dir und Zufriedenheit,

und bleib gesund im neuen Jahr

 

 

Nur ein kleines Saatkorn

     Gedanken über ein Saatkorn

 

Ein Saatkorn liegt ganz frei,

am Weg im grauen Sand.

Ein Mensch geht stumm vorbei,

am Weg am Waldesrand.

 

Vom Himmel kommt ein warmer Strahl,

vom milden, hellen Sonnenschein,

trifft auf dem Sand im Tal,

im Saatkorn rührt sich ein Keim.

Wo kriegt der Keim die Kraft her,

der dort nach oben strebt?       

aus diesem Sand, so öd und leer,

eine Pflanze sich nun hebt.

 

Langsam wächst, wo nichts stand,

eine Pflanze mit viele Blätter,

am Weg dort am Waldesrand,

im schönen Frühlingswetter.

Wo kriegt das Blatt die Form her,      

wie kann das nur angehen?

Aus diesem Sand, so öd und leer,

sieht man 'ne Pflanze dort nun stehen?

 

Die Pflanze in dem hellen Grün,

treibt Knospen im frischen Morgentau

und fängt nun an zu blüh'n,

in Farben rot und blau.

Wo kriegt die Blume die Farbe her?

Woher die ganze Pracht?

aus diesem Sand so öd und leer,

so einfach über Nacht?

Mit wunderbaren, süßen Duft,

zieht uns die Blume in den Bann,

erfüllt die warme Sommerluft,

und lockt die Schmetterlinge an.

 

Wo kriegt die Blume den Duft her,

der zart der Blüte nun entströmt?

Aus diesem Sand so öd und leer,

sie unsere Nase nun verwöhnt?

Ein reifes Korn dort entsteht,

fällt auf den Boden drauf.

Die Pflanze wird vom Wind verweht,

das war ihr Lebenslauf.

 

Wo kommt bloß der Wind her,

der dort so kräftig bläst?

Der Sand sieht aus so öd und leer,

alles ist verdorrt, verwest.

 

Ein Saatkorn liegt ganz frei,

am Weg im grauen Sand.

Ein Mensch geht stumm vorbei,

am Weg am Waldesrand

 

Dieses kleine Gedicht,

vom Samenkorn in der Natur,

sagt es uns nicht?

Wir müssen erkennen nur:

 

„Alles Leben hier auf Erden,

ist ein Kommen und ein Gehen.

Geboren werden und sterben.

Die Zeit bleibt niemals stehen!“

 

 

      Frühjahrszeit  

 

Jetzt kommt die milde Frühjahrszeit,

und alles wird nun grün.

Ein jeder sich nun freut'

wo all’ die Blumen blüh’n.

 

Jetzt die linden Lüfte weh’n,

in Wald, in Flur und Feld,

alles wir  sprießen sehn,

wie schön ist diese Welt.

 

Wo nun die warme Sonne strahlt,

aufs frische Morgentau,

wo farbig nun der Frühling malt,

in Farben Rot, Gelb und Blau.

 

 

Bunt ist die schöne Blumenpracht,

sich alles nun erneut',

nach langer kalter Winternacht,

sich unser Herz erfreut'.

 

Wo nun der Blumen süßer Duft,

entströmt im Sommerwind,

und in der lauen Frühjahrsluft,

fliegt bunt ein Schmetterling.

 

Bäume in Knospen stehn

grün sind bald Wald und Flur,

wer da nicht will nach draußen gehn,

erkennt nicht die Natur.

 

 

Vögel sind am singen schon,

im bunten Federkleid,

mit hellem klaren Frühjahrs’ton,

vorbei die Winterzeit.

 

Wer da noch in der Stube sitzt,

das ist doch allen klar,

die schöne Frühjahrszeit verschwitzt,

die schönste Zeit im Jahr

 

                           Maienzeit

 

Mai ist es nun, was für eine Wonne

grün sind Wiesen, Feld und Au,

vom blauen Himmel strahlt mild die Sonne,

aufs frische, nasse Morgentau.

 

Die Lerche sich zum Himmel schwingt,

es singt die Drossel und der Star,

der Nachtigallen Lied erklingt,

mit Melodien hell und klar.

 

Kein Mensch das Zwitschern stört,

das Kitz „fiept“ am Waldesrand,

von weiten her man den Kuckuck hört,

das ist ein voller Maienklang.“

 

Blumen in bunter Farbenpracht,

sieht man in der Natur dort stehn,

laue Winde weh’n  von Süden sacht,

wie ist doch der Mai so schön.

 

Genießt den Wonnemonat Mai,

der bunten Blumen süßer Duft,

im Wald, Feld und auf der Heid,’

genießt die schöne Mainluft.

 

Erkennt die Schönheit der Natur

macht euer Herz ganz weit,

denn einmal im Jahr nur,

gibt es die schöne Maienzeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herbstzeit Erntedank

 

Herbstwind über die Felder weht,

vorbei ist die Sommerpracht.

Der Wind hat sich nach Nord gedreht,

es wird nun kälter sacht.

 

Der Tau im Gras wie Perlen blinkt,

im hellen Morgenlicht,

und ab und zu ein Vogel singt,

trüb wird nun bald die Sicht.

 

Bunt sich die Blätter färben,

vom kalten Sonnenstrahl.

Langsam wird es Herbst nun werden,

bald wird nun alles wieder kahl.

 

Gold glänzt der grüne Wald,

der Himmel zeigt ein sattes Blau,

es wird nun langsam kälter bald,

der Nebel zieht über Feld und Au.

 

Der Mensch sagt Dank dem Herren,

geerntet ist das Feld,

es könnten alle satt nun werden,

wenn Frieden hätt’ die ganze Welt.                            

 

Mensch bewahr dir deine Zuversicht,

lass kommen, was da komme,

wenn dunkle Wolken trüben das Licht,

hinter Wolken, scheint ja doch die Sonne!

 

        

          Novemberzeit

 

Novembernebel zieht über die Au,

niedrige Wolken trüben die Sicht,

im Spinnengewebe hängen Perlen vom Tau

der Nebel versperrt die Sicht

 

Laub bedeckt den Boden schwer,

als bunter Teppich zwar,

Bäume haben kaum Blätter mehr,

es fängt zu nieseln an sogar.

 

Weit leuchten Vogelbeeren

Hagebutten haben ein rotes Kleid,

kein Vogel ist zu hören,

ist trübe, graue Novemberzeit

 

O, Mensch sei nicht an verzagen,

es bringt dir nichts ein,

nach all den trüben Tagen

kommt doch wieder Sonnenschein

 

Frost bringt bald klare Sicht,

die düstere Zeit geht mal zu End

Bald brennt das erste Kerzenlicht,

Weinachten steht vor der Tür, es ist Advent

   

 

 

 

 

 Lasst uns nun singen

                     (Mel. Tochter Zion)

 

Lasst uns nun singen, das es weit hin schallt,

Weihnachten ist Freude, bei uns überall:

Christus ist geboren, jetzt ist Weihnachtszeit.

Keiner ist verloren, macht das Herz ganz weit.

Lasst uns nun singen, das es weit hin schallt,

Weihnachten ist Freude, bei uns überall

 

 

Lasst uns nun singen, das es weit hin schallt,

Weihnachten ist Hoffnung, bei uns überall:

Menschen können hoffen, auf die Zukunft bau’n

Türen steh’n nun offen, geben uns vertrau’n.

Lasst uns nun singen, das es weit hin schallt,

Weihnachten ist Hoffnung, bei uns überall

 

 

Lasst uns nun singen, das es weit hin schallt,

Weihnachten ist Frieden, bei uns überall:

Menschen müssen vergeben, das zusammen hält,

so nur gibt es Frieden, in der ganzen Welt.

Lasst uns nun singen, das es weit hin schallt,

Weihnachten ist Frieden, bei uns überall:

 

                         C. Fr. Bautsch

 

 

 

 

Bevenser Siebensternlied

     

O du Glanz der goldenen Kerze,

mit dem zarten, milden Schein,

bringst du tief in unser Herze

weihnachtliche Freude ein.

Lasst die Glocken hell erklingen,

daß es schall gar weit und breit,

lasst uns froh von Herzen singen;

O du schöne Weihnachtszeit.

 

Froh nun lasst uns alle werden,

still schweigt nun die ganze Welt,

Christus kommt zu uns auf Erden,

Christ, der Retter, Christ, der Held.

:Lasst die Glocken hell erklingen,

daß es schall gar weit und breit,

lasst uns froh von Herzen singen;

O du schöne Weihnachtszeit.

 

 

 

 

 

Freut euch all, ihr lieben Leute,

Friede heißt das hohe Wort,

weihnachtlicher Fried ist heute,

überall an jedem Ort.

:Lasst die Glocken hell erklingen,

daß es schall gar weit und breit,

lasst uns froh von Herzen singen;

O du schöne Weihnachtszeit.

 

 

Melodie: Herbert Sehm

Text: Carl Friedrich Bautsch

 

 

 

 

Wiegenlied

 

Schlaf ein mein liebes Kindelein,

schlaf ein und lege dich zur Ruh,

schließ deine kleinen Äugelein

und höre leise mir zu..

Da draußen in der weiten Welt,

da säuselt leise der Wind,

wohl unterm blauem Sternenzelt:

„Schlaf ein, mein liebes Kind.“

 

Schlaf ein, mein liebes Kindelein,

schlaf ein und lege dich zur Ruh,

Gott schickt dir seine Engelein,

die flüstern leis dir zu.

Hörst du die vielen Stimmen?

Wie lieblich sie gar sind,

hörst du sie alle singen?

"Schlaf ein, mein liebes Kind?"

 

Schlaf ein mein liebes Kindelein,

schlaf ein und lege dich zur Ruh,

denn wenn du erst wirst älter sein,

dann musst auch singen du.

Noch kannst du ruhig liegen,

doch wenn ich nicht mehr bin,

dann singst auch du beim wiegen:

"Schlaf ein, mein liebes Kind:".

 

     

 

Verschiedene Sprüche, aus meinen anderen Büchern

die auch zum Teil in den Gedichten verarbeitet sind

 

 

 

Egal ob Glück oder Freud,

man darf nie rasten und ruh’n,

fürs Können gibt es nur einen Weg zur Zeit,

man muss dafür was tun.

 

Musst ruhig bleiben,

nicht hasten und jagen,

lass dich nicht treiben,

das schlägt nur auf den Magen

 

Geh nur der Sonn entgegen,

dann bleibt der Schatten hinter dir zurück,

das Wichtigste im Leben,

ist immer nur der Augenblick

 

Wird mal schlecht gesprochen über einen,

lass ihn nur schludern und walten,

du hast ja zwei Ohren will ich meinen,

musst einfach auf Durchzug schalten.

                                                                             

Gibt Licht und Schatten in der Welt,

doch des Lebens Sonnenschein,

ist nicht Reichtum und nicht Geld,

ist Arbeit und Fröhlich sein.

 

Sag nur, was ist wahr,

was du kaufst, bezahl in bar,

musst alles abwiegen,

was nicht dein ist, das lass liegen.

 

 

Jeder Tag in deinem Leben,

den gibt es nur einmal in der Welt,

Zeit, so ist das eben,

kannst nicht kaufen für dein Geld.

 

Hast du Ärger, hast du Wut zu Haus,

haben sie dich in Wallung gebracht,

dann geh zu Bett und schlaf dich aus,

hast du daran schon mal gedacht?

 

An Krankheiten sind oft schuld‘

Stress Ärger und die Ungeduld,

ruhig bleiben, und fröhlich sein,

nimm als Medizin du ein.

 

Es kann gewiss ein jeder Mann,

wer soll ihm das verwehren,

in seiner Hose machen was er kann,

braucht sich um nichts zu scheren.

 

Wer über andere meckert und kritisiert,

dem nehme ich das nicht übel,

weil er sich selbst blamiert,

stellt man ihn vor dem Spiegel.

       

Man weiß nur was man kann,

wenn man was beginnt,

drum fang ruhig mal was an,

nur wer etwas wagt, gewinnt.

 

Willst gesund du bleiben,

wenn alles geht mal quer,

lass dich ruhig treiben

und denk an gar nichts mehr.

 

Aller Ursprung kommt aus Gottes Hand,

auch du o Mensch, drum sag ihm Dank

 

Nutz aus die Zeit,

so gut es geht,

die Ewigkeit ist nicht mehr weit,

den bald ist es zu spät.

 

Das Leben ist oft eine schwere Last,

man braucht ein Ziel im Leben,

Freude, Geduld, Ruhe und keine Hast,

man muss nach vorn hin streben.

 

 

Verlang du nicht, da alles geht zur Zeit,

was man sich wünscht mal eben,

ein wenig mehr Zufriedenheit,

dann läst’ sich’s besser leben.

 

Nimmt manches dir mal die Ruh,

du musst nur immer hoffen,

eine Tür ist nun erst zu

und tausend sind noch offen.

 

Wenn ein Hund bellt und ist nicht still,

das muss du doch  ertragen,

wenn man etwas wissen will,

dann muss man eben fragen.

 

 Nur wer nach aller Müh und Kraft,

nach all dem vielen Streben,

sich täglich neue Freude schafft,

versteht richtig zu leben,

 

Nicht Reichtum und nicht Geld,

helfen kann den Menschen nur,

die Ehrfurcht in dieser Welt,

vor Gott, dem Menschen und der Natur.

 

Zu schnell vergeht die Zeit,

die niemals stille steht,

zum Kämpfen sei du steht’s bereit,

denn meist heißt es zu Spät

 

Nicht immer sabbeln und reden,

und nur immer fragen,

du musst dich mal bewegen,

musst auch mal was wagen.

 

 Arbeit und fröhlich sein,

nimm als Medizin du ein,

Wahrheit und Licht,

bringt dir Zuversicht.

 

Wenn ein Schiff im Ungewitter,

tosend durch die Wellen ringt,

greife nach den letzten Splitter,

den die Welle dir noch bringt.

.

Tritt’s mal in Kuhfladen ein,

hast die Nase zu hoch getragen

sich Ärgern bringt nichts ein,

schlägt nur auf den Magen.

 

 Stell dir nicht immer die Frage,

wie es weitergehen soll morgen,

ein jeder Mann hat seine Plage,

ein jeder seine Sorgen.

 

Schaff dir ein wenig Freud,

hab‘ immer frohen Mut,

alles braucht seine Zeit,

es wird schon wieder gut.

 

Mach von der Angst dich frei,

bleib bei der Wahrheit du,

gestalt bewusst das Leben neu,

dann findest du Glück und Ruh‘.

 

Bewahr als Schatz jederzeit,

in diesem Weltgetriebe,

die Hoffnung und Zufriedenheit,

einen festen Glauben und die Liebe.

 

Hab‘ ein Wort mal für den anderen,

der sich sorgt und quält,

das ist was hilft

und manchmal so fehlt.

 

Hast du Ärger und Sorgen,

geht mal was verkehrt,

Hauptsache du bist klüger geworden,

auch das ist schon was Wert.

 

Ein Mensch ist faul,

der andere flink und drall,

was dem einen seine Uhl‘,

ist dem anderen seine Nachtigall.

 

 

 

 

Lach und freu‘ dich in der schönen Welt,

erfüll‘ in Ruhe deine Pflichten,

dafür brauchst du kein Geld,

keine Steuern zu entrichten.

 

Zufriedenheit und neuen Mut,

das tut uns allen gut,

vergessen die Sorgen,

der Herrgott gib uns seine Ruh‘

und auch Gesundheit dazu,

heut nacht und auch morgen.

 

Wer keine Spaß versteht mehr,

für Humor hat keinen Sinn,

der hat es im Leben schwer,

lebt traurig vor sich hin

 

Sich freuen und ruhig bleiben,

fröhlich und mutig vorwärts streben,

kann kein Arzt verschreiben,

ist der rechte Weg im Leben.

 

Gönn‘ dir mal eine stille Stund‘,

keine Zeit, zu streiten und zu zanken,

zu jagen hast du oft keinen Grund,

dafür viel Zeit um mal zu danken,

 

Eine Rat kann ich noch geben,

nimm kein Ehrenamt du an,

kannst viel ruhiger leben,

lass doch mal die anderen ran.

 

Gesundheit wünscht man sich und Segen,

das ist der allerhöchste Wert,

der Herr mag es  uns geben,

solang man lebt auf dieser Erd‘.

 

Willst du gesund du leben,

mit der Familie, in Ruh‘,

lass dir kein Ehrenamt geben,

da gehört viel Zeit dazu

 

 

 

Vor deiner Angst kannst nicht wegrennen,

sie macht nur krank, läuft dir hinter ran,

ich kann nur einen Weg erkennen;

geh mutig dagegen an.

.

Ein wenig mehr Wahrheit,

einander vertrauen

das bringt mehr Klarheit,

darauf muss man bauen.

 

Ein wenig mehr Frieden

und weniger Streit,

das muss man üben,

zu jeder Zeit.

 

 Bist heute noch fröhlich und gesund,

die Welt steht dir noch offen,

doch plötzlich kommt die Stund,

da kannst du nur noch hoffen.

 

Hab Sonne im Herzen

und bleib gesund,

nicht jammern , meckern, scherzen,

dazu hast du keinen Grund.

 

Such nicht am fremden Ort,

das Glück in der weiten Welt,

schaff es dir dort,

wo Gott dich hinstellt.

 

Bild‘ dir nichts ein,

nutz aus die Zeit,

klug musst du sein,

überschlau sind doch alle Leut‘

 

Vertrau du mal den Sternen,

wenn dir mal keine Sonn‘ mehr lacht,

man kann auch mal was lernen,

wenn wandelt sich die Nacht.

 

 

 

 

 

Halt nicht für Frühjahrswind,

wenn der Sturm mal die Bäume bricht,

sei nicht für alles blind,

halt nicht das Irrlicht, gar für Licht.

 

Pack an die Arbeit ganz früh,

hoff auf des Gottes Macht,

nach all der Tages Müh,

bringt Freude dir die Nacht.

 

Tanze nicht durchs ernste Leben,

geh mit ruhig festem Schritt,

nutz aus bei all deinem Streben,

so gut du kannst den Augenblick

 

Wenn dein Freund hat mal gelogen,

ein anderer mal seine Treue bricht,

bleib du stets ausgewogen,

das gibt dir wieder Zuversicht.

 

Sieh‘st den Sturm, heran du kommen,

nimm den Hafen wohl in Acht

bleib ruhig und besonnen,

Gott behält doch seine Macht.

 

Schäm dich nicht der Tränen,

wenn dir mal zum weinen ist,

denn der Tag wird kommen,

der dir Freude bringt, das ist gewiss.

 

So ist nun mal das Leben,

dazu bist du geboren,

man muss vorwärts streben,

wer aufgibt, ist verloren.

 

Hab keine Angst und Bang‘.

mach dir nicht immer Sorgen,

pack die Sache ruhig an

verschiebe nichts auf morgen,

 

Du lebst nur einmal auf der Erd,

ein jeder Tag hat seine neue Zeit,

viel grübeln ist ja doch nichts Wert,

bleibe ruhig, weißt bescheid!

 

Dunkel mag die Nacht die Erd bedecken,

wenn dann ein Stern am Himmel steht,

wird sein Licht dich erwecken

und weisen, das alles weitergeht.

 

Zieh nicht ewig in die Ferne,

in die Welt mit saus und braus,

denn des  Glückes reinste Sterne,

leuchten dir im Vaterhaus.

 

Was deine Beine nicht tragen,

kann dein Buckel nicht heben,

was du selbst nicht wirst haben,

kannst einen anderen nicht geben.

 

Treib am Morgen deine Geschäfte.

Mittags trinke deinen Wein

Feier am Abend,-- neue Kräfte,

sammel nachts dir wieder ein.

 

Rede wenig, aber wahr,

was du kaufst, bezahl in bar,

fürchte Gott, und sei verschwiegen,

was nicht dein ist, lasse liegen.

 

Das Leben ist eine Last oft heut,

man braucht ein Ziel im Leben,

Freude, Geduld und auch mal Zeit,

man muss nach vorn hin streben.

 

Bau zum anderen Ufer einen Steg,

musst niemals rasten und ruh’n,

für das Können gibt es nur einen Weg,

mann muss dafür was tun

 

So is nu mal dat Leben,

keiner weiß ie es mal end’,

kann’st noch soviel streben,

die Zeit, sie rennt und rennt.

 

 

 

 

Bist heute noch fröhlich und gesund,

de Welt steht dir nochoffen,

doch plötzlich kommt die Stund‘,

da kannst du nur hoffen..

 

Hast du Kummer, hast du Sorgen,

komm herein und sprich mit mir

verschiebe nichts auf morgen,

vergiss den Kummer, das rate ich dir.

 

Wie arm ist doch de Mensch dran,

der nicht einmal vergeben kann,

ärgert sik oft gar so sehr,

macht sich selbst das Leben schwer.

 

Bilde dir nichts ein,

sei fleißig in jedem Falle,

klug musst du sein,

schlau sind doch alle.

 

Wahre Freundschaft, die muss sein,

auf unserer armen Eerd‘,

falsche Freunde bring‘t nichts in,

sind keinen Pfennig wert.

 

Und sieht es aus auch schlecht,

läuft manches mal daneben

es läuft sich alles wieder zurecht,

so ist nun mal das Leben.

 

Nicht hasten und jagen

Nicht nur umher rennen,

das schlägt auf den Magen,

man muss sich auch Ruhe gönnen.

 

Das Leben  ist oft gar schwer,

was sein muss, das muss sein,

wissen möchte ich gern mehr,

die Weißheit liegt bei Gott allein.

 

„Der Kluge gibt nach,“ ihr beiden!

ein altes Sprichwort ist,

doch darf man es nicht übertreiben,

man selbst sonst der Dumme ist.

 

Erinnerung ist ein Traum,

an längst vergangene Zeit,

den Augenblick musst du vertraun,

die Zukunft ist noch weit

 

Lasst uns Brücken bauen,

nicht nur in Worten und Gedanken,

fest auf die Zukunft vertrauen,

Brücken sind besser als Schranken

 

Freude musst du selbst dir schaffen,                                  

du ganz allein, zu jeder Zeit ,

oder glaubst du es würden andere machen,

und wären für dich dazu bereit?

 

Leb’ bewusst, lass die Zeit nicht laufen,

pack an den Augenblick gleich heut’,

alles kannst dir kaufen,

nicht aber Glück, und nicht die Zeit.

 

Nutz die Zeit im Leben,

die dir noch ist geschenkt,

immer fix nach vorne streben,

das ist leichter als man denkt.

 

Ob du arm bist oder reich,

kommt deine letzte Stund’,

dann sind alle gleich,

ob du alt bist oder Jung.

 

Freud sich gönnen,

keinen Ärger und Streit,

nicht jagen und rennen,

alles braucht seine Zeit.

 

Jeder Tag in deinem Leben,

gibt es nur einmal in der Welt.

Zeit so ist es eben,

kann man nicht kaufen für sein Geld

 

 

 

 

Ein Spruch mit auf dem Weg

 

Wer nicht nutzt den Augenblick,

nicht mehr hofft, immer ist am klagen,

sich ärgert, der bleibt zurück,

dessen Zukunft ist schon begraben.

 

 

 

 

 

Mein Lebens-Motto

umgeschrieben Juli 2013

 

So ist nun mal das Leben,

dazu ist man geboren,

man muss nach vorne streben,

wer aufgibt ist verloren.

 

Nicht jagen und hetzen,

den Augenblick gestalten,

sich erreichbare Ziele setzten,

Ruhe und Humor behalten.

 

Zuhören können

nichts übertreiben,

 nicht hasten und rennen

immer neugierig bleiben

 

Positiv denken,

sich selbst eine Zukunft geben,

anderen Freude schenken,

ist Balsam fürs Leben

 

Das Leben  ist oft gar schwer,

was sein muss, das muss sein,

wissen möchte ich gern mehr,

die Weißheit liegt bei Gott allein

 

Gott möge mir im Alter schenken,

zwei Augen die noch können sehn,

einen klaren Kopf zum denken,

und Füße allein  zu gehen.

                                                                ©     Carl Friedrich Bautsch

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Wort danach

 

Ich hoffe, dass sie ein wenig Freude beim lesenhatten. Es ist nicht leicht plattdeutsche Verse auf Hochdeutsch zu bringen. Plattdeutsch sprechen und verstehen wird es bei uns noch einige Jahre geben. Im Wendland ging im Laufe der Zeit die Wendische Sprache verloren. Plattdeutsch wird aber, weil wir nicht im Hauptgebiet dieser Sprache liegen, auch bei uns in der übernächsten Generation kaum noch gesprochen. Bücher in dieser Sprache, werden nicht mehr gelesen und lassen sich nicht mehr verkaufen. Aus diesen Grund habe ich dieses kleine Buch geschrieben.                 

 

C. Fr. Bautsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Bücher

 

                                 Plattdeutsch

 

                                                      

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Becker Verlag Uelzen               Druckerei Bad Bevensen

ISBN 3-920079-30-2                 Tel. 05821 1384

 

Mal ernst, mal froh                Noch mal wat i Heidjerplatt                                                      

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ISBN 3-920079-41-8                Tel. 0581/ 17433

 

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ISBN 3- 920079-32-9                ISBN 3-933102-0-30

 

Ton Lachen und högen wat    Vör jeden wat, Sprüche in

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ISBN 3-00 -007071-0                 Kopierzentrum Uelzen Tel. 0581/ 17433                                                      

 

Ringparabel Nathan d. Weise  Nich witt nich schwatt

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Mien Poesie Book Plattdütsch

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                                              Hochdeutsch

                                                     

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1930-1990  (Hofgeschichte)          Druckerei Bad Bevensen ISBN 3-933120-05-7

                                   

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C. Fr. Bautsch, Gr. Hesebeck 29549 Bad Bevensen, Tel 05817456

Internet www-bautsch.de                           c.f.bautsch@freenet.de   

 

 

 

©  C. Fr. Bautsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Positiv denken,

sich selbst eine Zukunft geben,

anderen Freude schenken,

ist Baslam fürs Leben.